2026 wird das 750. Jubiläum des gotischen Doms St. Peter in Regensburg gefeiert. Der perfekte Anlass, eine der bedeutendsten Kirchen Deutschlands neu zu entdecken. Ob Baugeschichte, mittelalterliche Glasfenster oder versteckte Details an der Fassade: Mit unserem digitalen Dom-Guide erlebst du die Kathedrale in deinem eigenen Tempo: auf Deutsch, Englisch und in Leichter Sprache.
Der Regensburger Dom: Wahrzeichen und gotisches Meisterwerk
Die Türme der gotischen Kathedrale sind schon von weitem zu sehen und ragen über Regensburg hinaus wie eine Krone über der Stadt. Aber wusstest du, dass die beiden Turmspitzen, die den Dom bis heute prägen, erst zwischen 1859 und 1869 vollendet wurden?
750 Jahre Baugeschichte: Vom romanischen Vorgängerbau zur gotischen Kathedrale
Der Dom St. Peter zu Regensburg ist die bedeutendste Kirche der Stadt und die Kathedrale des Bistums Regensburg. Er gehört zu den bedeutendsten gotischen Kathedralen Deutschlands. Der gotische Dom entstand in Nachfolge eines romanischen Doms, von dem noch der sogenannte Eselsturm erhalten ist. Der Bau des gotischen Doms begann 1275. Im Jahr 1276 weihte Bischof Leo den wiederaufgebauten Teil des alten Doms. Dieses Weihedatum ist der Ausgangspunkt für das 750-jährige Jubiläum, das 2026 gefeiert wird. Ab 1450 war das Gebäude überdacht und nutzbar.
Den Dom mit der App entdecken: Der digitale Guide zum Jubiläum
Zum Anlass des 750-jährigen Jubiläums lohnt sich ein Blick in unseren digitalen Guide zum Regensburger Dom. Der Guide ist auf Deutsch, Englisch und in Leichter Sprache verfügbar. Einfach vor Ort den QR-Code scannen und mehr über den Regensburger Dom und seine Geschichte erfahren.
In etwa 60 Minuten führt der Guide zunächst durch die Baugeschichte, dann durchs Äußere mit den eindrucksvollen Fassaden und schließlich durchs Innere. Du entscheidest dabei selbst, wann du zuhörst und was dich interessiert.
Versteckte Details und mittelalterliche Glasfenster
Der Guide erklärt auch weniger auffällige Details: Am östlichen Hauptchor, dem ältesten Teil der Kirche, lässt sich vom Domgarten aus zum Beispiel in luftiger Höhe ein Storch mit einer Ringelnatter im Maul entdecken. Als Zugvogel galt er in der mittelalterlichen Bildwelt als Symbol der Auferstehung Christi, als Schlangenfresser als Feind des Bösen.

Auch im Inneren gibt es viel zu entdecken. Besonders sehenswert sind die Glasfenster: Der Regensburger Dom besitzt mit etwa 1.100 Feldern einen der größten Bestände an mittelalterlichen Glasmalereien in Europa, die zudem erstaunlich gut erhalten sind.
Storch und Glasfenster sind dabei nur zwei Beispiele von vielen: Der Guide hält an zahlreichen weiteren Stationen Wissenswertes bereit: von Details der Baugeschichte bis zur Erklärung der mittelalterlichen Bildsprache.
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